Besonderheiten beim Sport mit Kindern

Sicherheit: Kinder erkennen häufig Gefahrensituationen nicht genügend und müssen deshalb durch Eltern oder Betreuer immer wieder auf mögliche Unfallquellen hingewiesen werden bzw. entsprechende Hilfestellungen erhalten

Gelenke, Sehnen und Bänder sind bei Kindern und Jugendlichen noch nicht fertig ausgebildet, deshalb sollten sie maximale Kraftanstrengungen sowie extreme Stoßbelastungen meiden.

Wachstumsschübe im Kindesalter verschieben zeitweise die Körperproportionen erheblich und beeinflussen in dieser Zeit vor allem die Koordination der Bewegungen. Die Kinder spüren ihre Unsicherheit und müssen besonders rücksichtsvoll behandelt und zum Üben stärker motiviert werden.

Vielseitige Bewegungsangebote sind im Training mit Kindern wichtig. Obwohl Kinder in verschiedenen Altersgruppen unterschiedlich stark auf spezielle Trainingsformen reagieren, ist auf ein vielseitiges Übungsangebot zu achten. Ballspiele, Geschicklichkeitsaufgaben, erste Bewegungskombinationen, rhythmische Schulung, einfache Kraftausdauerbelastungen und schließlich immer wieder Ausdauerübungen sollten in einer Übungseinheit enthalten sein.

Spaß am Üben ist für Kinder die wichtigste Motivation zum Handeln. Darum sind die Übungen in spielerischer Form am effektivsten. Oft sind die Kinder, bei der Gestaltung von Programmen sehr kreativ und entwickeln mit viel Freude eigene Varianten oder neue Übungen, die unbedingt einbezogen werden sollten. Kinder sollten, wenn sie eine Übung nicht machen möchten, zum ausüben motiviert aber nicht gezwungen werden. Es besteht auch oft die Möglichkeit, auf Alternativen zurückzugreifen.

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